Rathscafé

Der alte Rathscafé, jetzt unter dem Namen Deutsches Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude auf dem Marktplatz in Bremen, Deutschland. Es ist ein Teil des Denkmal-Ensemble No. 1-21.

Geschichte

Im Mittelalter wurde ein Gemeindeweinhaus an der Ecke der Bremer Marktplatz / Liebfrauenkirchhof und Obernstraße entfernt. Später wurde das Gebäude mit einem Renaissancegiebel renoviert. Bis zum 17. Jahrhundert wurde das Gebäude als Weinlager genutzt. Später in privaten Besitz übergeben und es wurde mehrmals umgebaut. Im Jahr 1900, es als Dessous-Laden verwendet wurde. Danach wurde es von der Stadt gekauft und abgerissen, um Platz für ein neues Gebäude zu schaffen.

Rathscafé

Wie wurde das Gebäude in unmittelbarer Nähe des Rathauses gelegen, wurde beschlossen, einen Architekturwettbewerb um Gebote für den Wiederaufbau aus ganz Deutschland anziehen zu starten. Der Wettbewerb wurde von dem jungen Bremer Architekten Rudolf Jacobs gewonnen. In Übereinstimmung mit seinen Entwürfen wurde zwischen 1909 und 1911 als ein vierstöckiges Gebäude mit Satteldach auf dem Marktplatz, der zu dieser Zeit Kaiser-Wilhelm-Platz genannt rekonstruiert. Jacobs gelungen, ein Gebäude, das Experten Aufmerksamkeit erregt. Das Gebäude ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung der Region aufgrund seiner Beziehung zum Marktplatz selbst sowie zu Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof, dem Friedhof gegenüber.

Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut, wurde das Gebäude von den Heimatschutzarchitektur und Reformarchitektur Trends, gemeinsam in Deutschland zu der Zeit inspiriert. Dokumentiert die Kunst und Kultur der alten Stadt, wird die Gruppe von drei Giebelhäusern außen und innen mit Artikeln aus den Ausgrabungen, Sammlungen und Übernahmen eingerichtet. Dazu gehören die Sandsteingiebel Dekorationen, die Erkern aus dem 18. Jahrhundert, die Portale und, im Inneren des Gebäudes, Flure, die aus dem 18. Jahrhundert.

Deutsches Haus

Das Eckhaus, die während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden war, wurde durch die Baufirma Paul Kossel in Übereinstimmung mit den Plänen des Architekten Herbert Anker eng im Einklang mit dem ursprünglichen Gebäude wieder aufgebaut. Nach dem Wiederaufbau erhielt die ehemalige Rathscafé den Namen Deutsches Haus. Zerstörung und Wiederaufbau sind das zentrale Thema der Sandsteinreliefs. Das Interieur wurde in größerem Umfang im Jahr 1956 bis auf den Flur des Hauses an der Ecke der Hakenstraße, die unverändert geblieben geändert. Es wurde mit einer Halle von der Stövesandt Haus auf dem Geeren ausgestattet, ohne seinen ursprünglichen Treppen, Türen und Brüstungen mit ihren Acanthus Schnitzereien, alle aus dem Jahr 1740.

Die Zimmer, die zuvor genannt wurden "Marktdielen" wurden nun "Bürgerstuben", während einige Zimmer erhalten den Namen "Rathsstuben". Die "Deutsche Bruderhilfe" hatte sein Büro in dem Gebäude. Im Jahr 1995, für die die "Haus am Markt", die Gruppe von Gebäuden gehörte wurde komplett von der Bremer Architekt Christian Bockholt revitalisiert. Die Restauranträume in der oberen Etage, die nicht mehr benötigt wurden, wurden überführt, unter anderem in das Büro floorspaces und Apartments. Die Zimmer des "Industrie-Club Bremen eV" wurden zu dieser Zeit erneuert und komplett modernisiert, noch einmal, im Jahr 2008. Das Gebäude gehört zur Körber-Stiftung seit 2007. Das Restaurant im der unteren Etage befindet sich das Restaurant "Becks am Markt" .

Eine Inschrift in großen Buchstaben

mahnende Worte Wilhelm Kaisen, wurde auf der Marktseite im Jahre 1955 angebracht Im März 2011 wurde die Inschrift wurde als Darlehen für ein Jahr zu einer Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn gegeben.

Das Wappen am Giebel ist eine Wiedergabe einer alten Original-Skulptur des Bremer Staat Großes Wappen am Anwesen Rickmers "in Horn.

Wieder verwendet Komponenten von anderen Gebäuden

Die folgenden Komponenten anderer zerstörter Häuser Bremer Bürger wurden auf der Rathscafé wieder verwendet: der Spätrenaissance Eingangstor von etwa 1660 aus Hakenstraße 1 wurde im Jahr 1909 verwendet; auf der Marktseite, die Erker der Häuser Tiefer No. 35 und Hinterm Schütting No. 8; der Erker des Eckhaus Pelzerstraße No. 6 und Brill-Nr. 8; die Erker des mittleren Hauses Balgebrückstraße No. 33; Giebel des Eckhaus der Hakenstraße wurde aus Wachtstrasse No. 17 genommen, nachdem das genannte Haus war im Jahre 1894 abgerissen.

Denkmalschutz

Im Jahr 1973 wurde die Rathscafé, heute mit dem Namen Deutsches Haus, ein historisches Denkmal bezeichnet. Das Gebäudeensemble an der Nordseite des Marktplatzes besteht aus vier Gebäuden, von rechts nach links:

  • No. 1 Rathscafé / Deutsches Haus, von 1908 bis 1911 und von 1951 bis 1956
  • No. 9 Haus zum Jonas, 1600 und 1963
  • No. 11 Raths-Apotheke, von 1893 bis 1894 und von 1959 bis 1960
  • No. 12 Haus der Stadtsparkasse, 1755 und 1957 bis 1958

Fachliteratur

  • Schwarzwälder, Herbert. Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen. ISBN 3-86108-693-X.
  • S.D. Gallwitz: Eine Neuschöpfung in Bremens historischem Städtebild. In: Deutsche Bauhütte 14 von 1910.
  • Volker Plagemann und Eberhard Syring: Rathscafé und Deutsches Haus: zum Umgang mit der Bremer Altzeit ,, Bremen 2009. ISBN 978-3-939401-64-3.
  • Ratscafe in Bremen, Marktplatz. In: Der Baumeister 9 von 1911
  • Georg Dehio: Bremen / Niedersachsen, Deutscher Kunstverlag 1977.
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