Prinzessin Charlotte von Sachsen-Meiningen

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Januar 10, 2016 Romi Benz P 0 5

Fürstin Marie Ernestine Wilhelmine Charlotte Amalie Philippine von Sachsen-Meiningen war ein Mitglied des Hauses von Sachsen-Meiningen und einer Prinzessin von Sachsen-Meiningen durch Geburt und ein Mitglied des Hauses von Sachsen-Gotha-Altenburg und die Herzogin von Sachsen-consort Gotha- Altenburg durch ihre Ehe mit Ernst II, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg.

Familien

Charlotte war das älteste Kind und Tochter von Anton Ulrich, Herzog von Sachsen-Meiningen und seine zweite Frau, Landgräfin Charlotte Amalie von Hessen-Philippsthal. Charlotte war eine ältere Schwester von Charles William, Herzog von Sachsen-Meiningen und George I., Herzog von Sachsen-Meiningen.

Heirat

Charlotte heiratete Ernest, Erbprinz von Sachsen-Gotha-Altenburg, Sohn von Friedrich III, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg und seine Frau Luise Dorothea von Sachsen-Meiningen, am 21. März 1769 in Meiningen. Charlotte und Ernest hatten vier Kinder:

  • Ernest, Erbprinz von Sachsen-Gotha-Altenburg.
  • Augustus, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg
  • Frederick IV, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg.
  • Prinz Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg.

Charlottes Mann, Ernest, wurde als ein aufgeklärter Monarch und ein großer Förderer von Kunst und Wissenschaft, der sein Land in eine kulturelle Blüte führte angesehen. Er war in seiner kulturellen Unternehmen von seiner Frau, Charlotte unterstützte.

Wie ihr Mann, war Charlotte ein Förderer der Astronomie. Sie zählte Reliefplatten für das Gericht Astronom Franz Xaver von Zach und sie Beobachtungen nahmen auch. Charlotte nahm auch an der ersten europäischen Astronomie-Kongress im Jahr 1798 an der Sternwarte Seeberg und unabhängig korrespondierte mit den führenden Astronomen ihrer Zeit.

Späteres Leben

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1804, gab es Schwierigkeiten mit Charlotte Sohn, Augustus, auf seine Nachfolge. Charlotte verließ Gotha mit Zach und verbrachte einige Zeit in Eisenberg. Später reiste sie mit Zach in ganz Südeuropa und lebte mehrere Jahre in Marseille und später in Genua, wo sie im Jahre 1827 starb.

Titel und Stile

  • 11. September 1751 - 21. März 1769: Ihre Durchlaucht Prinzessin Charlotte von Sachsen-Meiningen, Herzogin in Sachsen
  • 21. März 1769 - 10. März 1772: Ihre Durchlaucht der Erbprinzessin von Sachsen-Gotha-Altenburg, Prinzessin von Sachsen-Meiningen, Herzogin in Sachsen
  • 10. März 1772 - 20. April 1804: Ihre Hoheit die Prinzessin von Sachsen-Gotha-Altenburg, Prinzessin von Sachsen-Meiningen, Herzogin in Sachsen
  • 20. April 1804 - 25. April 1827: Ihre Hoheit die verwitwete Prinzessin von Sachsen-Gotha-Altenburg, Prinzessin von Sachsen-Meiningen, Herzogin in Sachsen

Abstammung

Fachliteratur

  • Bärbel Raschke: Charlotte Amalie Herzogin von Sachsen-Meiningen. Leben und Wirken im Kontext westeuropäischer und deutscher Aufklärung. In: Francia 2. Bd. 25, 1999, ISSN 0937-7743, S. 69-103.
  • Ingeborg Titz-Matuszak und Peter Brosche: Das Reisetagebuch 1807 der Herzogin Charlotte Amalie von Sachsen-Gotha-Altenburg. Thüringisches Staatsarchiv Gotha, Gotha 2003.
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